Fußchirurgie am Krankenhaus Bethel Berlin

Das Sprunggelenk, auch Fußgelenk genannt, verbindet die beiden Unterschenkelknochen Wadenbein (Fibula) und Schienbein (Tibia) mit den Knochen des Fußes. Es setzt sich aus zwei Teilgelenken zusammen:
dem oberen Sprunggelenk (OSG) und dem unteren Sprunggelenk (USG). Diese beiden Teilgelenke ermöglichen das Heben und Absenken sowie die Ein- und Auswärtsdrehung des Fußes. Gesichert und stabilisiert wird das Fußgelenk dabei durch einen straffen Kapsel-Band-Apparat. Das Sprunggelenk trägt beim Stehen und Gehen das gesamte Körpergewicht. Dadurch gehört es zu den am stärksten belasteten Gelenken des menschlichen Körpers.

Häufige Verletzungen und Krankheitsbilder

Operationen am Sprunggelenk

Fuß- und Sprunggelenk sind der höchsten andauernden Gewichtsbelastung ausgesetzt. Eine entsprechende Veranlagung kann in Verbindung mit hohen Belastungen zu typischen Verformungen im Vorfußbereich führen. Diese sind unter den Begriffen Ballenfuß (Hallux valgus), Hammer- und Krallenzehen oder Kleinzehenballen (Taylor´s bunion) weitläufig bekannt. Individuell wird nach klinischer Untersuchung das optimale Operationsverfahren ausgewählt. Zum Einsatz kommen ausschließlich kleine Titanplatten oder -schrauben, deren spätere Entfernung in der Regel nicht erforderlich ist.
Bei einer Arthrose des Großzehengrundgelenkes kommen je nach Ausprägung Operationen zur Verbesserung der Beweglichkeit und in schweren Fällen eine Versteifung des Gelenkes in Betracht.
Im Rückfußbereich werden Erkrankungen des Achillessehnenansatzes (Achillodynie), Achillessehnenrisse, Schleimbeutelentzün-dungen (Bursitiden) und die so genannte Haglund-Exostose operativ behandelt. Verschiedene Erkrankungen des oberen Sprunggelenkes können durch Gelenkspiegelung operativ versorgt werden.

Mit Seele und Sachverstand

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