Unser Fast-Track-Programm:
Optimale Betreuung rund um den chirurgischen Eingriff

Unsere Teams im Krankenhaus Bethel Berlin setzen alles daran, Ihnen die Zeit vor während und nach der Operation so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu machen wir für unsere allgemeinchirurgischen Patient_innen die Prinzipien von Fast-Track („Schnelle Schiene“) lebendig.

Dieses multimodale Verfahren zielt darauf ab, eine rasche Genesung und frühe Wiederherstellung der normalen Körperfunktionen nach einer Operation zu fördern und Komplikationen zu vermeiden. Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit von Operateuren, Anästhesisten, Pflegekräften und Physiotherapeuten. Die operativen Eingriffe werden möglichst in minimalinvasiver Technik vorgenommen. Die Patientinnen und Patienten werden in das Behandlungskonzept aktiv eingebunden.

Das Konzept berücksichtigt unsere zertifizierte Akutschmerztherapie ebenso wie die Mobilisierung und den Kostaufbau. Die einzelnen, aufeinander abgestimmten Maßnahmen sollen helfen Komplikationen wie Lungenentzündungen, Lungenembolien oder Herzprobleme zu vermeiden. Im Idealfall wird der stationäre Aufenthalt zeitlich reduziert und den Patientinnen und Patienten eine frühzeitige Entlassung ermöglicht.

Weniger Stress = Bessere Heilungschancen

Selbstverständlich ist eine Operation für den Patienten kein alltägliches Ereignis, sondern eine außergewöhnliche Belastungssituation. Im Vordergrund steht zunächst die Erkrankung, welche die Operation überhaupt erst notwendig macht. Damit verbunden sind die Sorgen um die eigene körperliche Unversehrtheit und die Versorgung der Angehörigen.

Zu dieser starken emotionalen Belastung gesellt sich häufig die Angst in Narkose ausgeliefert zu sein, vor schmerzhaften Prozeduren, vor Unselbstständigkeit nach einer Operation, oder vor Operationsbeschwerden wie Übelkeit, Durst, Immobilität und Schmerzen. All diese Faktoren stellen für den Organismus eine ganz besondere Stresssituation dar, die durch die Operation selbst noch weiter verstärkt wird.

Auf diese Stresssituation reagiert jeder Körper mit der Ausschüttung bestimmter Hormone, die den Stoffwechsel beeinträchtigen und sich ungünstig auf den Heilungsverlauf auswirken können. Dadurch werden Erkrankungen verschiedener Organsysteme wie z.B. Herzrhythmusstörung, Lungenentzündung, vorübergehende Zuckererkrankung, Störung der Nierenausscheidung und bei älteren Menschen auch vorübergehende Verwirrtheitszustände begünstigt (sogenannte allgemeine postoperative Komplikationen). Das ist vor allem dann von Bedeutung, wenn bereits Vorerkrankungen wie eine Gefäßverkalkung, Zuckerkrankheit, Übergewicht, Alkoholkonsum oder Kurzatmigkeit bei Lungen- oder Herzerkrankungen vorliegen.

Das Ziel des ERAS Programms ist es, diese allgemeinen Komplikationen nach einer Operation zu vermeiden. Das wird dadurch möglich, dass Ärzte, Pflegepersonal und Patienten die grundlegenden Regeln des ERAS Programms kennen und diese in gemeinsamer Teamarbeit konsequent anwenden.

Fast-Track-Programm im Überblick

Die minimalinvasive Chirurgie

Minimalinvasive chirurgische Verfahren sind bereits seit vielen Jahren im Krankenhaus Bethel Berlin etabliert. Die „Schlüsselloch-Chirurgie“ macht möglich, dass viele Eingriffe heutzutage ohne große Schnitte oder sogar über natürliche Körperöffnungen durchgeführt werden können. In unseren chirurgischen Abteilungen kommen diese Techniken insbesondere bei Bauchspiegelungen und Spiegelungen des Bustkorbs zum Einsatz.

Minimalinvasiv – das bedeutet: Mittels kleinster Hautschnitte  werden die feinen Instrumente, so genannte Laparoskope, unter Sicht in den Körper vorgeschoben. Hochauflösende Kameras (Endoskope) ermöglichen den Operateuren in allen aktuell modernisierten Sälen beste Einblicke in das Operationsgebiet.

Wird die Laparoskopie nur zur Diagnosestellung eingesetzt, entfernen die Operateure nach der Untersuchung das Instrument und verschließen die Bauchdeckenwunde. Bei einem operativen Eingriff werden über weitere, kleine Hautschnitte zusätzliche Instrumente eingebracht, mit deren Hilfe die Operation durchgeführt wird.

Auf diese Weise werden heute zum Beispiel mehr als 90 % der Gallensteinoperationen durchgeführt. Aber auch Blinddarmoperationen, Dickdarm- und Mageneingriffe oder Leistenbruchoperationen können wir hervorragend mit dieser schonenden Methode realisieren.

Ihre Vorteile minimalinvasiver Operationstechniken: Die Operation ist wesentlich weniger belastend und weniger schmerzhaft. Es entstehen weniger operativ bedingte Vewachsungen. Die kleinen Schnitte bedeuten für Sie ein optimales kosmetisches Ergebnis. Ihr Klinikaufenthalt verkürzt sich und Sie sind nach der Operation schneller wieder belastbar.

Welche Methode für Sie ganz persönlich ratsam ist, wägen wir sorgfältig nach einer umfänglichen Diagnostik ab. Denn jeder Mensch ist einzigartig.

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