Mehr als 120.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzstillstand.
Unsere Intensivpflegekräfte Jorge de Sousa Faria und Sebastian Schmidt zeigen, wie Sie in wenigen Schritten zum Lebensretter oder zur Lebensretterin werden können – ganz ohne medizinische Vorkenntnisse.
Erleben Sie, wie einfach Reanimation ist. Probieren Sie selbst aus, wie Prüfen – Rufen – Drücken funktioniert, und erfahren Sie, warum jede Minute zählt.
Erfahren Sie, warum jede Minute zählt – und wie Sie mit zwei Händen Leben retten können.
In Steglitz-Zehlendorf starten wir am 26. September unsere Infostände zur Wiederbelebung.
Pflegekräfte und Ärzt:innen des Krankenhaus Bethel Berlin zeigen vor Ort, wie einfach Reanimation ist – mitmachen ausdrücklich erwünscht.
Die Vorbereitungen laufen: Schon bald finden Sie uns auf Märkten, Veranstaltungen und öffentlichen Plätzen im Bezirk.
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Mehr InformationenPatientenakademie: Reanimation – Leben retten kann jede:r
Das Thema Reanimation beschäftigt uns nicht nur einmal. In zwei Patientenakademien haben Sebastian Schmidt und Jorge de Sousa Faria gezeigt, wie Laien im Notfall richtig handeln können und warum schnelle Hilfe so wichtig ist.
Im ersten Vortrag stand die praktische Wiederbelebung im Mittelpunkt: Prüfen – Rufen – Drücken. Als Gast war Dr. Baumann von der Berliner Feuerwehr, Abteilungsleiter der Einsatzvorbereitung Rettungsdienst, dabei. Er beantwortete Fragen aus dem Publikum und machte deutlich, wie entscheidend eine früh begonnene Laienreanimation ist.
Die zweite Patientenakademie griff das Thema erneut auf – diesmal mit Unterstützung von vier Jugendlichen aus dem Schulsanitätsdienst der Gustav-Heinemann-Oberschule. Sie berichteten aus ihrer Arbeit und zeigten gemeinsam mit den Reanimationstrainern, wie einfach Herzdruckmassage sein kann und wie wichtig es ist, bereits junge Menschen für Erste Hilfe und Reanimation zu gewinnen.
Beide Vorträge sind jetzt als Video auf unserem YouTube-Kanal verfügbar. Wer die Veranstaltungen verpasst hat oder einzelne Inhalte noch einmal nachsehen möchte, kann dort beide Abende in Ruhe anschauen.
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Reanimation ist kinderleicht – und jede:r kann helfen! Mit der einfachen Formel prüfen – rufen – drücken lässt sich im Notfall Leben retten. Besonders Kinder und Jugendliche können hier eine wichtige Rolle spielen: Sie sind mutig, unbefangen und können Vorbilder sein für Menschen, die zögern oder unsicher sind.
Deshalb ist es mir ein Anliegen, schon früh zu zeigen, wie einfach Erste Hilfe sein kann. Lasst es uns gemeinsam anpacken – denn jeder Druck zählt.

In Deutschland laufen außerklinische Reanimationen oft schlechter ab als in skandinavischen Ländern – das möchte ich ändern. Als Reanimationsbeauftragter im Krankenhaus Bethel Berlin erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, dass Menschen im Notfall sofort handeln. Warum gibt es verpflichtende Rea-Kurse nur beim Führerschein, aber danach meist nie wieder? Wenn Führerscheine erneuert werden müssen, warum dann nicht auch ein verpflichtender die Kenntnisse für Wiederbelebung auffrischen?
Mein Ziel ist klar: mehr Menschen in Deutschland sollen wissen, wie man im Notfall handelt – denn jede und jeder kann ein Leben retten.

und Öffentlichkeitsarbeit
Ich koordiniere das Projekt und sorge dafür, dass Schulen unkompliziert Zugang zu unseren Trainings erhalten.
Mein Ziel: Reanimation soll früh gelernt und selbstverständlich angewendet werden. Damit Schüler:innen nicht nur Wissen für sich mitnehmen, sondern es auch in ihre Familien tragen. Bei Fragen oder Terminwünschen können Sie sich direkt an mich wenden.

Als medizinische Sekretärin der Unfallchirurgie kenne ich den Krankenhausalltag seit vielen Jahren: Abläufe müssen stimmen, Menschen brauchen verlässliche Ansprechpartner:innen und gute Ideen müssen auch praktisch umgesetzt werden.
Für das Projekt Junge Retter:innen bringe ich meine Erfahrung, Organisationstalent und mein Netzwerk ein. Gerade bei Schulen, öffentlichen Einrichtungen und politischen Entscheidungsträger:innen kommt es darauf an, Kontakte zu pflegen, verbindlich zu bleiben und gemeinsame Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Mein Ziel ist, dass Reanimation für Kinder und Jugendliche selbstverständlich wird. Wer früh lernt, im Notfall nicht wegzusehen, nimmt dieses Wissen mit nach Hause, in Freundeskreise und später ins eigene Leben.
Ich engagiere mich dafür, dass unsere Trainings möglichst viele Schulen erreichen und aus einer guten Idee dauerhaft gelebte Praxis wird.
Prüfen Sie, ob die Person reagiert und normal atmet. Wenn keine Reaktion oder keine normale Atmung vorhanden ist, rufen Sie 112 und beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage.
Legen Sie beide Hände übereinander in die Mitte des Brustkorbs und drücken Sie den Brustkorb 5–6 cm tief – 100–120 Mal pro Minute, also etwa im Takt von „Stayin’ Alive“.
Drücken Sie ohne Unterbrechung, bis der Rettungsdienst eintrifft.
So lange, bis der Rettungsdienst eintrifft oder die betroffene Person wieder normale Lebenszeichen zeigt (z. B. Bewegung, normale Atmung).
Wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie nach 30 Kompressionen zweimal beatmen.
Falls nicht – kein Problem: Die Herzdruckmassage allein rettet Leben!
In Berlin beträgt die durchschnittliche Eintreffzeit etwa 9 Minuten – das Gehirn wird aber schon nach 3–5 Minuten ohne Sauerstoff dauerhaft geschädigt.
Ihre Hilfe in diesen ersten Minuten entscheidet über Leben und Tod.
Nein. Das Schlimmste ist, nichts zu tun.
Sie können mit Ihrer Herzdruckmassage nichts verschlimmern – aber Sie können ein Leben retten.
Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) ist ein Gerät, das den Herzrhythmus prüft und bei Bedarf automatisch einen Stromstoß abgibt.
Er ist in vielen öffentlichen Gebäuden verfügbar und erklärt mit Sprachansagen jeden Schritt.
Falls jemand einen AED bringt, schalten Sie ihn ein und folgen Sie den Anweisungen – währenddessen läuft die Herzdruckmassage weiter.
In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 120.000 Menschen einen Herz-Kreislaufstillstand außerhalb des Krankenhauses.
Nur etwa 11 % überleben – doch wenn Umstehende sofort helfen, verdreifacht sich die Überlebenschance.
Langfristig sollen so viele junge Menschen wie möglich ausgebildet werden, damit Reanimation selbstverständlich wird – ähnlich wie Schwimmunterricht. Jede:r soll wissen: Zwei Hände reichen, um ein Leben zu retten!
Am 20. Juni 2026 fand auf dem Hermann-Ehlers-Platz in Berlin-Steglitz ein besonderer Flashmob statt.
Schülerinnen und Schüler aus Berliner Schulen, Pflegekräfte des Krankenhauses Bethel Berlin und viele Unterstützende zeigten gemeinsam, wie einfach Reanimation sein kann. Seit Anfang des Jahres gehen Intensivpfleger in Schulen und erklären Jugendlichen, wie man bei einem Herzstillstand richtig handelt. Mit dem Flashmob zeigten wir anschaulich: Leben retten kann jeder.
Im Creator-Kit stellen wir Bilder, Videos und Texte zur Verfügung. Alle Materialien dürfen frei genutzt werden, um über das Projekt zu berichten oder die Aktion zu teilen.
Kurze Videos zum Reanimationstraining: In unserer YouTube-Playlist zeigen wir Einblicke in das Projekt „Junge Retter:innen. Reanimation an Schulen“. Schülerinnen und Schüler lernen dort, wie einfach erste Schritte im Notfall sein können – Prüfen. Rufen. Drücken.
Die Videos dürfen gerne geteilt, eingebunden und weitergeleitet werden.
„Reanimation an Schulen“
Hier finden Sie ausgewählte Materialien zum Projekt „Reanimation an Schulen“ des Krankenhauses Bethel Berlin.
Das Paket enthält eine Pressemeldung, fertige Social-Media-Captions sowie Videos zur freien redaktionellen Verwendung. Zusätzlich stellen wir eine Bildgalerie mit Motiven aus dem Projekt zur Verfügung.
Alle Inhalte können von Medien, Schulen und Partnerorganisationen genutzt werden, um über Reanimationsunterricht und die einfache Leitformel PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN zu berichten und zur Verbreitung der Wiederbelebungskompetenz beizutragen. Diese drei Schritte gelten als zentrale Handlungsempfehlung für Laien bei einem plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand.
Die bereitgestellten Texte, Bilder und Videos dürfen im Zusammenhang mit redaktioneller Berichterstattung über das Projekt „Reanimation an Schulen“ sowie über die Aktivitäten des Krankenhauses Bethel Berlin kostenfrei verwendet werden.
Bei Nutzung der Materialien bitten wir um die Quellenangabe:
„Krankenhaus Bethel Berlin“
Eine Bearbeitung der Inhalte ist nur in journalistisch üblichem Umfang (z. B. Kürzung, Bildausschnitt) zulässig. Die Weitergabe oder Nutzung für kommerzielle Werbung ist ohne vorherige Zustimmung des Krankenhauses Bethel Berlin nicht gestattet.
Bei Fragen oder weiterem Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Pressekontakt Krankenhaus Bethel Berlin
kommunikation@bethel-berlin.de
Tel. 030 7791 9311
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