Stationäre Pflege

Kegelgruppe

Unser Pflegeverständnis
Wer einem Menschen helfen will, muss ihn erst einmal verstehen. Das Pflegemodell von Nancy Roper bietet die beste Möglichkeit dazu. Denn es stellt den Menschen in den Mittelpunkt und betrachtet ihn als ein selbstständiges und aktives Individuum, das in ständigem Kontakt mit seiner Umwelt steht. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise ist für uns ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis. Zum einen, weil wir uns so viel intensiver mit jedem Einzelnen auseinandersetzen. Zum anderen, weil wir dadurch auch gezielter helfen können.


So bleiben Sie aktiv
Wir legen großen Wert darauf, jeden Menschen nach seinen eigenen Möglichkeiten zu fördern. Darum verfügen wir auch über ein breit gefächertes Therapieprogramm, das von Gedächtnistraining über lebenspraktische Förderung bis hin zur Seniorengymnastik reicht. Auf interessante Unterhaltung müssen Sie bei uns aber auch nicht verzichten. Dafür sorgen spannende Diskussionsrunden genauso wie die vielen Musik-, Film- und Theaterabende. Unsere kleinen und größeren Ausflüge sind ebenfalls sehr beliebt. Und wenn Sie möchten, können Sie sich auch gern in den Heimbeirat wählen lassen.

Gut versorgt geht es Ihnen gleich besser.
Unsere Leistungsangebote

  • Vollstationäre Pflege
  • Kurzzeit/Verhinderungspflege
  • Tagespflege
  • Demenzbetreuung
  • Informationen

Leistungsbeschreibung

Vollstationäre Pflege

Wer vollstationäre Pflege in Anspruch nimmt, wird Bewohner in unserer Einrichtung und rund um die Uhr verpflegt, gepflegt oder versorgt.

Medizinische Versorgung von Bewohnern
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben eine freie Arztwahl und somit weiterhin ihren Hausarzt für die medizinische Versorgung. Die Arzneimittelversorgung wird organisiert.

Wann wird vollstationäre Pflege von der Pflegeversicherung gewährt?

Die Pflegekasse übernimmt für die vollstationäre Versorgung im Heim einen pauschalen Sachleistungsbetrag, dessen Höhe von der jeweiligen Pflegestufe abhängt.

Pflegestufe I: 1.023 Euro / Monat
Pflegestufe II: 1.279 Euro /Monat
Pflegestufe III: 1.550 Euro (in Härtefällen: 1.918 Euro) /Monat.

Die Sachleistung ist für Pflegeaufwand, medizinische Behandlungspflege und soziale Betreuung im Heim bestimmt.

Welche Kosten sind bei vollstationärer Pflege nicht abgedeckt?
Der pauschale Sachleistungsbetrag der Pflegeversicherungen deckt die anfallenden pflegebedingten Gesamtkosten nicht. Die Pflegekasse darf maximal 75 Prozent des tatsächlichen Heimentgeltes übernehmen. Zum Heimentgelt gehören der Pflegesatz, die Unterkunfts- und Verpflegungskosten sowie die Investitionskosten.
Bei der vollstationären Pflege muss darauf geachtet werden, dass die Zuständigkeit (Pflegeeinrichtung oder Krankenkasse) für die Bereitstellung der notwendigen Hilfsmittel rechtzeitig geklärt wird. 

Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege

Pflegebedürftigen mit Pflegestufe steht zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege oder übergangsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt für eine begrenzte Zeit vollstationäre Pflege als Kurzzeitpflege/Verhinderungspflege zu.

Das Heimentgelt entspricht dem Tagessatz für Vollstationäre Pflege. Der Sachleistungsbetrag der Pflegeversicherung für die Kurzzeitpflege richtet sich hier nicht nach Pflegestufen, sondern beträgt für die eingestuften Pflegebedürftigen maximal 1.550 Euro für bis zu vier Wochen pro Kalenderjahr.

Tagespflege

Mit unserer Tagespflege (Montag - Freitag) erfahren pflegende Angehörige eine sinnvolle Ergänzung zur häuslichen Pflege und eine große Entlastung bei der Betreuung ihrer Angehörigen.

Demenzbetreuung

Unser betreuter Wohnbereich ist speziell auf Menschen mit Demenz zugeschnitten und beinhaltet alltagsnahe Beschäftigungen. Hier wird jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten von besonders geschultem Personal betreut wird.

Preise

Die aktuellen Preise für unser Pflegeheim.

Vollstationäre Pflege

Vollstationäre Pflege
Pflegegrade 1 2 3 4 5
Pflegevergütung 1.284,64 1.637,20 2.129,40 2.642,28 2.872,26
Unterkunft und Verpflegung 771,15 771,15 771,15 771,15 771,15
Investitionskosten 526,27 526,27 526,27 526,27 526,27
Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil 867,27 867,27 867,27 867,27 867,27
Heimentgelt pro Monat 2.582,06 2.934,62 3.426,82 3.939,70 4.169,68
Pflegekasse-Anteil 0 770,00 1.262,00 1.775,00 2.005.00
Verbleibender Eigenanteil des Bewohners 2582,06 2.165,00 2.165,00 2.165,00 2.165,00


Kurzzeitpflege

Pflegegrade 1 2 3 4 5
Pflegevergütung 41,12 52,71 68,89 85,75 93,31
Unterkunft und Verpflegung 25,35 25,35 25,35 25,35 25,35
Investitionskosten 17,30 17,30 17,30 17,30 17,30
Ausbildungsumlage 1,12 1,12 1,12 1,12 1,12
Heimentgelt pro Tag 84,89 96,48 112,66 129,52 137,08


Tagespflege inkl. Fahrdienst

Pflegegrade 1 2 3 4 5
Pflegevergütung + Ausbildungsumlage 28,17 35,79 42,72 49,64 53,11
Unterkunft + Verpflegung 8,00 8,00 8,00 8,00 8,00
Tagessatz Seniorenzentrum 36,17 43,79 50,72 57,64 61,11
Pflegekassensatz pro Monat für ambulante Pflege inkl. Tagespflege 0 689,00 1.298,00 1.612,00 1.995,00

Der Tagespflegegast erfährt von seiner Pflegekasse, welche Kosten außer Unterkunft und Verpflegung noch selbst bezahlt werden müssen.

Palliativ Care

Unser gemeinsames Ziel ist die Planung für die Krise schon vor der Krise soweit vorzubereiten, dass in der Krise alle Beteiligten (Arzt, Pflege, Hospizdienste, Angehöriger) wissen, was der pflegebedürftige Mensch will, was ihm gut tut und was nicht. In unserer ergänzenden Notfallplanung werden insbesondere die medizinischen Aspekte konkret benannt zusätzlich zur Patientenverfügung.

Das Ergebnis aller vorsorgenden Überlegungen wird im Notfallplan niedergelegt:

  • Bewohnerwille, Krankheitsverlauf, Prognose, Mögliche Krisen, Mögliche medizinische Maßnahmen, Bedarfsmedikation, Symptomkontrolle, Ethische Probleme, Begleitung durch Hospizdienst, …

Damit kann z. B. der Notarzt sofort feststellen, ob ein Bewohner noch intensivmedizinische Maßnahmen wünscht und ob er ins Krankenhaus möchte oder nicht. Da der Notfallplan vom Hausarzt mit unterschrieben wird, kann sich der Notarzt bei seiner Entscheidung auch auf die Angaben des Kollegen stützen. Die Angaben können nur vom Hausarzt in Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal und den Angehörigen gemacht werden. Nur er kann die Folgen z. B. einer abgelehnten Behandlung erkennen und erläutern.

Der Notfallplan ist ein Hilfsmittel, und er sollte ggfs. so verändert und angepasst werden, dass er die Situation und den Willen Ihres/Ihrer Angehörigen wiedergibt. Sie kennen Gewohnheiten und Ängste.