Diakoniegemeinschaft Bethel - Unser Selbstverständnis

Herzlich Willkommen

In der Diakoniegemeinschaft Bethel leben die Diakonissen der Bethel-Schwesternschaft ihre geistliche Gemeinschaft, die seit ihrer Gründung durch Eduard Scheve im Jahr 1887 besteht. Die Versorgung der Diakonissen, die sich inzwischen fast alle im Ruhestand befinden, ist unter dem Dach des Diakoniewerkes Bethel vollständig abgesichert.

Diakoniegemeinschaft Bethel
Promenadenstr. 5a
12207 Berlin
E-Mail: Info(at)BethelNet.de

Dr. med. Angelika Voigt

Oberin Dr. Angelika Voigt

Dr. med. Angelika Voigt ist seit 1984 Diakonisse der Diakoniegemeinschaft Bethel und seit 2007 deren Oberin. Als Ärztin war sie in unterschiedlichen Bereichen tätig, unter anderem leitete sie 1996 bis 2007 das ambulante und stationäre Diakonie-Hospiz Wannsee in Berlin.
Seit 2005 ist sie im Aufsichtsrat des Diakoniewerkes Bethel, seit 2007 als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende.
Sie sagt: "Diakonie wird da deutlich, wo Lebensräume angeboten werden, in denen Gottes Liebe zu den Menschen erfahrbar wird, Vertrauen in die Zukunft, Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit dieser Zeit und Zeichen der Versöhnung gelebt werden können."

Tel. 0 30 / 77 91 - 2752, Fax 0 30 / 77 91 – 27 54
Angelika.Voigt(at)BethelNet.de

Gemeinschaft

Unsere Diakonissen
Diakonissen sind Frauen, die für sich persönlich die Wegführung zu einer Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft erfahren haben. Sie wurden nach einer Probezeit eingesegnet. In der Regel gilt diese Lebensform ein ganzes Leben lang. Sollte eine Schwester eine andere Wegführung für sich erkennen, kann sie die Schwesternschaft wieder verlassen.

Diakonissen leben nach den drei Evangelischen Räten, dem Rat der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams.

Der Evangelische Rat der Ehelosigkeit: Diakonissen leben im ehelosen Stand, um für ihren Auftrag frei verfügbar zu sein. Sie sehen die Ehelosigkeit als ihre persönliche Führung an, die sie bejaht haben, und erfahren in dieser Lebensform eine Lebenserfüllung. Als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Schwesternschaft tragen sie die Tracht, die im 19.
Jahrhundert die Kleidung der verheirateten Frau war ("unter die Haube kommen").

Der Evangelische Rat des Gehorsams: Gehorsam meint hier nicht primär den Gehorsam gegenüber einer Ordensleitung, sondern basiert auf gemeinsamen Zielen und der Lebensordnung, die für alle Diakonissen verbindlich ist. Gleichzeitig gilt aber auch die Entscheidung der einzelnen Schwester, die das an sie herangetragene Anliegen verantwortlich prüft.

Der Evangelische Rat der Armut: Die Aufwendungen für die Gemeinschaft werden aus einer gemeinsamen Kasse bestritten. Jede Diakonisse hat einen Betrag für sich zur Verfügung. Der evangelische Rat der Armut beschreibt den freiwillig gelebten Verzicht und die Bescheidenheit, die zu innerer Freiheit gegenüber dem Konsum verhelfen kann. Es geht dabei um eine Haltung, die christliche Werte über den Materialismus stellt.

Fast alle Bethel-Diakonissen genießen heute ihren wohlverdienten Ruhestand. Sie leben unter einem Dach in einem Wohnhaus des Diakoniewerkes Bethel.